staatliche Monumente sind toll

Am Nachmittag sind wir wieder losgezogen, um mehr von der Stadt zu besichtigen. Zunächst ging es zum Invalidendom und Grand Palais. Danach kam das Highlight des Tages: der Triumphbogen.
Da staatliche Museen und Monumente in Frankreich für Menschen unter 26 Jahren frei sind, wollten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und einmal die 284 Stufen erklimmen, um auf das Dach des Triumphbogens zu gelangen.
Erste Schwierigkeit: wie kommt man in die Mitte des monströsen sechsspurien Kreisverkehrs. Die Idee: man kommt bestimmt durch einen Tunnel dorthin. Nach einiger Suche haben wir auch einen Ausgang in der Mitte gesehen. Problem nur: wo kommt der Weg außen wieder an? Nachdem wir gefühlt alle Metroausgänge probiert haben und es nirgendwo weiter ging, hat Jessi einen Franzosen nach dem Weg gefragt. Dieser wusste zwar auch nicht ganz genau, wo es lang geht, doch er hat sie hifsbereit an die Hand genommen und uns auch tatsächlich nach einem kleinen Irrweg zum Eingang gebracht. Nun kam jedoch das nächste Problem: Stative verboten. Toll, denn genau das hatte ich ja dabei. Also mussten wir uns wohl aufteilen und nacheinander auf den Bogen hochgehen. Die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt: wir hatten super Wetter und konnten viele Sehenswürdigkeiten von einer neuen Perspektive aus sehen:

Eiffelturm
Sacré Coeur

Champs Elysées (mit Louvre am Ende)

284 Stufen