Paris

Nun ist es soweit: die zweite Dienstreise hat begonnen. Dieses Mal ging es nach Paris, in die Stadt der Touristenmassen. Los ging die Fahrt früh am morgen mit dem Zug. Die deutsche Bahn hat sich mal wieder von ihrer besten Seite gezeigt: in unserem Wagen ist die Klimaanlage ausgefallen und je länger wir unterwegs waren, desto wärmer wurde es. Mittags sind wir in Paris angekommen und haben zuerst unser Gepäck im Hotel abgelegt. Die Lage ist ja prima: direkt vorm Nordbahnhof und zumindest in einem unserer Zimmer hat man eine super tolle Aussicht auf die Sacré Coeur:

Am Nachmittag sind wir ein wenig durch die Stadt gefahren und haben ein paar Sachen besichtigt. Jedoch war überall alles voller Touristen und man kam schon als normaler Fußgänger kaum durch. Noch dazu existieren auch in Paris im Sommer besonders viele Baustellen, die einem das Leben schwerer machen und wenn es dann so ist, dass die Metro auf bestimmten Strecken nicht fährt…
Trubel vor Notre Dame
Abends wollte ich schließlich loslegen mit den Fotos, da ich mir irrsinnigerweise gedacht habe, dass dann endlich weniger auf den Straßen los ist. Vollkommen daneben: bis 23Uhr war es überall, wo wir waren, brechend voll und das Fotografieren ist eine echte Herausforderung geworden. Ständig Menschen im weg: die einen dreister, als die anderen. Nach der ein oder anderen komischen Begegnung haben wir aufgegeben und beschlossen es mit frühem Aufstehen zu versuchen.
Pünktlich um 5.30Uhr ging es mit der ersten Metro los zum Eiffelturm, wo es noch fast menschenleer war.
Die Uhrzeit ist zwar nicht ganz so angenehm, vor allem nach einer kurzen und schlafarmen Nacht, aber scheinbar die einzige Möglichkeit irgendwelche gescheiten Panoramen zu machen.