Lewis

Heute haben wir ein weiteres Stück der Insel Lewis erkundet.
Zuerst ging es zu einem Blackhouse. In diesen Häusern haben die Leute hier früher gelebt.
Sie sehen ein bisschen aus wie heubedeckte Hügel. Früher gab es auch keine Fenster.
Alle neueren Häuser heißen nun white houses, liegt vielleicht daran, dass es nun Fenster gibt und es im Inneren nicht mehr dunkel ist…

Blackhouse

Auf den äußeren Hebrideninseln wird der weltbekannte Harris Tweed hergestellt. Das ist eine Wolle, die mit Naturfarben von der Insel gefärbt und auch komplett hier erzeugt wird. Eine solche Weberei haben wir uns heute angesehen und der Eigentümer hat uns demonstriert, wie man die Wolle zu einem Stoff verarbeitet. Hier ist noch sehr viel Handarbeit gefordert und so dauert es mindestens eine Stunde, um 3-4m Stoff herzustellen. Entsprechend sind auch die Preise nicht ganz günstig, dafür soll man jedoch gute Qualität erhalten.

je nachdem wie die Farben hier gewählt werden, können unterschiedliche Muster im Stoff erzeugt werden

Am Nachmittag waren wir noch bei ein paar anderen Sehenswürdigkeiten aus Stein – davon gibt es hier einige. Wenigstens hatten wir zeitweise mal ganz angenehmes und abschnittweise sogar leicht sonniges Wetter.
Direkt nach den Fotos am Stone Circle (der eigentlich ein Kreuz darstellt), hat es allerdings wieder angefangen zu regnen. Im Café ist dann passenderweise der Strom ausgefallen und es gab kein (warmes) Essen mehr. Man hatte also nur die Chance auf entweder Fotos im Trockenen oder Essen. Wir haben dann also nur noch die letzten lauwarmen Reste bekommen und sind nicht besonders satt geworden. Eine Alternative war weit und breit nicht in Sicht, dafür aber jede Menge graues Wetter und eine lange Dusche von oben ^^

Hier im westlichen Bereich von Lewis gibt es sehr viele tropisch aussehende Sandstrände (zumindest an den wenigen Tagen mit Sonnenschein). Falls es irgendwann mal warm und trocken wäre, könnte man hier sicher super die Zeit verbringen.