Groß, Größer, Dubai

Nachdem wir gestern die “Altstadt” von Dubai besichtigt haben, in der es viele schmale Gässchen in den Souks gab, haben wir uns heute für ein Kontrastprogramm entschieden. Schon vorab haben wir Tickets für das höchste Haus der Welt (Burj Khalifa) gekauft, da man so einen billigeren Eintrittspreis (125 statt 400 Dirham) erhält. Für die gewünschte Zeit war leider nichts mehr frei, deshalb ging es dann eben um 11.30Uhr schon hoch. Zunächst muss man sich einigen Sicherheitschecks unterziehen und dann geht es in einem rasend schnellen Aufzug in nur 60 Sekunden nach oben (die armen Ohren!). Das Gebäude ist zwar über 800m hoch, doch die Aussichtsplattform ist nicht ganz oben (Stockwerk 124). Besonders toll fand ich, dass man auch rausgehen und Fotos ohne Scheiben aufnehmen kann.
Die Sicht war heute leider auch nicht so gut. Scheinbar ist es oft diesig hier, liegt vielleicht an der Lage in der Wüste?!
Allgemein finde ich die Preise rund um den Burj Khalifa ziemlich übertrieben. Mit dem Eintritt von 25Euro kann ich mich ja fast noch anfreunden, das höchste Haus der Welt gibt es schließlich nur 1x, doch dann noch mal knapp 52Euro für ein Foto auszugeben geht einen Schritt zu weit. Wie gut, dass ich den ganzen Tag einen Rucksack voller Objektive mit mir rumschleppe. So konnten wir unser persönliches Gruppenfoto  von oben selbst machen. Ist doch auch schön geworden, nicht wahr?

Sicht von oben in Richtung Deira (dem Stadtteil, wo wir gestern waren)

Nachdem wir genug von der Aussicht auf diese gigantische Stadt hatten, ging es ebenso schnell wieder runter (und hier war es noch viel schlimmer für die Ohren). Nun haben wir uns den künstlich angelegten See und die Dubai Mall angesehen. Trotz Lageplan und gutem Willen ist es uns nicht gelungen alle Wege abzulaufen, geschweige denn in viele der Geschäfte zu gehen.

Der Plan war zum Sonnenuntergang (gegen 18Uhr) wieder rauszugehen, um dort den Sonnenuntergang inmitten der “Neustadt” anzusehen. Mit angewandter Logik wäre eigentlich schon vorab klar gewesen, dass die Hochhäuser dazu im Weg stehen… Zum Glück hat es mit der Fontäne gut geklappt: die wird alle 20 oder 30 Minuten angeschaltet (mit Licht und Musik) – ein schönes Schauspiel.

Insgesamt kann ich nur feststellen: die Mischung aus Moderne und verschleierten Menschen, Wüste und künstlichen Seen, riesigen Hochhäusern und kleinen alten Gebäuden fasziniert mich sehr und drei Tage Stopover sind definitiv zu wenig!