der erste LANGstreckenflug und Sydney

Der erste Stopover ist beendet und heute geht es weiter mit dem längsten Flug der gesamten Reise.
In 13h 45min sollte uns der riesen Flieger A380 nach Sydney bringen.
Fliegen mag ich ja bekanntlich nicht besonders gerne, dieses Mal war zu allem Überfluss dann auch noch die Maschine überbucht.
Folglich wars das dann mit unseren bereits ein halbes Jahr im Voraus gebuchten Sitzplätzen.
Stattdessen wurden wir quer Beet übers Flugzeug verstreut.
Anderen Fluggästen ging es auch so, deshalb konnten wir zumindest zwei Plätze zusammentauschen und ich bin doch wieder zu meinem gewünschten Fensterplatz gekommen.
Der Flug an sich verlief recht ruhig, aber irgendwann kann man das Ende trotzdem kaum noch erwarten und das Sitzen wird immer unbequemer.
Besonders spannend war, dass wir am Mittwoch morgen losgeflogen sind (zuerst über eine Wüste, dann über Indien, danach entlang der Küste von Kuala Lumpur und Singapur), irgendwo über dem Meer wurde es dann plötzlich Nacht, weil wir ja “gegen” die Zeit geflogen sind.
Passend 30 Minuten vor der Landung wurde es dann wieder Tag in Australien und so hatten wir das riesen Glück in Sydney unmittelbar nach Sonnenaufgang zu landen!

kurz nach dem Starten: Blick über die Wüste

kurz vor der Landung: die Sonne geht auf

anhand dieser Karten sieht man, wo aktuell Tag und wo nacht ist – fand ich sehr spannend, wie die Nacht uns entgegenkam und wir sie endlich überwunden haben

erster Blick auf den Parramatta River, die Oper und die Harbour Bridge in Sydney kurz vor der Landung =)

Da wir nur leider nicht gescheit schlafen konnten, war der erste Tag in Sydney sehr lang. Auch unser Hotel war noch nicht bezugsfertig, als wir um 10Uhr morgens ankamen.
Daher mussten wir uns die Zeit in der Umgebung mit unserem schweren Handgepäck totschlagen. In der Umgebung des Hotels befindet sich der Royal Botanic Garden.
Von dort aus kann man schon die Oper und Hafenbrücke sehen.

Die Oper hatte ich mir irgendwie größer vorgestellt, insgesamt ist die Stadt sehr gut zu Fuß zu entdecken.
Da wir am Wochenende hier waren, war natürlich auch Ausgehen unter den Einheimischen angesagt. Wir haben das lieber mal gelassen, um besser in die neue Zeit reinzukommen. Lustig war, dass man offenbar auch ein Feuerwehrauto zum Feiern mieten kann.

Partyfahrzeug

Weitere Unterschiede zu Deutschland sind natürlich, dass es hier jetzt Sommer ist und das Ozonloch vorhanden ist, aber damit hört es noch nicht auf. Ich fand zum Beispiel sehr komisch, dass hier Radwege auf der Autobahn entlangführen. Zudem fahren hier die coolen LKWs herum (ähnliche Modelle wie die, die manche Studenten in GD1 modelliert haben) mit einer extra großen Führerkabine.

Unser Hotel war nicht empfehlenswert. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Erstens lag unser Zimmer im zweiten Stock und es gab keinen Aufzug. Da wiegt der Koffer gleich doppelt so viel wie vorher. Weiterhin war es in unserem Zimmer sehr warm – ok, ist ja auch zu erwarten im Sommer. Aber nach dem überall gut klimatisierten Umfeld in Dubai kam es einem glatt unangenehm vor. Dazu hatten wir ja einen Ventilator. Dumm nur, dass das blöde Ding ein Eigenleben hatte und nachts urplötzlich einen Sturm im Zimmer ausgelöst hat. Entsprechend musste dann immer jemand aufstehen und ihn wieder runterstellen.