Cromwell

Heute haben wir Dunedin wieder verlassen. Die Neuseeländer sprechen das übrigens sehr lustig aus: “Du-nie-dn”. Sehr gewöhnungsbedürftig. Aber mittlerweile kann ichs auch. Eigentlich wollten wir ja direkt zum See Tekapo fahren, aber mit dem Bus muss man eben flexibel sein. Gibt nämlich keine Direktverbindung da hin und offenbar waren wir für nen Anschlussbus auch zu spät. Deshalb haben wir dann wohl mal ne Nacht in Cromwell eingelegt. Ich dachte erst hier gibt es nichts sehenswertes, aber in der Tat ist die Landschaft hier (und auch im Queenstown herum) wirklich sehr schön. Allerdings gibts dazu keine Fotos, denn aus dem Bus heraus macht das keinen Sinn. Zudem steht hier eine große Obstfigur, vermutlich das Wahrzeichen, denn auf den Postkarten ist es auch zu sehen.

Aktueller Zwischenstand. Wir haben eine lange Reise hinter uns, das geht natürlich nicht spurlos an allen/allem Beteiligten vorbei. Jüngster Defekt sind 2 von Jennis Kofferrollen. Nun schiebt sich das Teil enorm schwer. Gut, dass nur noch 1,5 Wochen vor uns liegen. Schlecht, dass wir in der Zeit noch 4x die Unterkünfte und 2x das Land wechseln werden. Für den nagelneuen Koffer war es die erste Reise und schon ist er hinüber. Ich habe wirklich den Eindruck, dass heutzutage keine Qualitätsware mehr hergestellt wird. Auch mein Koffer leidet schon, obwohl er auch erst ein halbes Jahr alt und zum zweiten Mal auf Reisen ist. Neben den üblichen Abnutzungs- und Dreckspuren hat er nun unten auch zwei Löcher (wehe es regnet rein!) – aber wenigstens rollt er sich noch.
Ansonsten mussten schon 2 Kleidungsstücke genäht werden. Auch meine Handtasche ist kaputt gegangen: am Verschluss. Am ersten Tag in Dubai, direkt am Flughafen. Super, war ja nur für Wertsachen gedacht – nun habe ich eine Neue… Ach ja, nicht zu vergessen der gute alte Steckdosenadapter. In Dubai hat er noch hervorragend funktioniert, aber ab Australien wollte er nicht mehr. Das Stück ist zwar älter als ich, er hätte aber gerne noch bis zum Ende der Reise durchhalten können… wollen wir mal hoffen, dass es im Großen und Ganzen dabei bleibt und nicht noch mehr nennenswertes hinzu kommt.