Blue Mountains



Für Samstag haben wir von Deutschland aus einen Ausflug in die Blue Mountains gebucht.
Pünktlich, unglaublich früh morgens wurden wir abgeholt und hingefahren.
Zum Einen spielt da wohl doch noch ein Rest Jetlag eine Rolle, zum Anderen die laute Umgebung des Hotels:
passend zum Wochenende hat sich das Nachtleben entfaltet und es kommen lange Gespräche und Essensduft von dem Restaurant unter uns durchs Fenster hineingeweht.
Hinzu kommt unser eigensinniger Ventilator (ohne lässt es sich gar nicht gut aushalten), der nachts meint er müsse die Geschwindigkeit drastisch verändern.
In dieser Hinsicht ist es dann ja echt toll, dass wir immer nur maximal vier Nächte an einem Ort bleiben.

Nun aber zurück zu unserem Blue Mountains Ausflug. Zuerst ging es zum Lincoln’s Rock, einem Aussichtspunkt über das Gebirge.
Als zweites haben wir eine einstündige Wanderung durch zu den Wentworth Falls unternommen. Hier soll es auch Schlangen geben, zum Glück ist uns keine begegnet!
Der dritte Stop war schließlich bei dem eigentlichen Highlight: den “three sisters”. Hier wurden wir mit einer Seilbahn über eine Schlucht befördert.
Zwischendrinnen wurde der Glasboden durchsichtig und man konnte tief nach unten sehen.
Zweiter Teil der Scenic World war dann die sogenannte “Scenic Railway”. Hierbei handelt es sich um ein achterbahnähnliches Fahrgestell – nur ohne Anschnaller.
Gar nix für mich. Hier hatte man noch die Wahl, wie steil die Sitze sein sollen. Mir haben da die voreingestellten 44° Neigungswinkel total gereicht.
Für alle, die den Nervenkitzel brauchen, war auch eine Cliffhanger-Stellung mit 64° einstellbar.
Unten angekommen sind wir erneut durch den Regenwald (ohne Regen 😉 ) gelaufen.
Auf der anderen Seite ging es schließlich mit einer anderen Seilbahn wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Nachmittags wurde die Tour mit einer Bootsfahrt über den Parramatta River zum Circular Quay beendet.
Von hier aus mussten wir mit unseren erschöpften Füßen wieder zurück zum Hotel laufen. 
Leider führt der kürzeste Weg durch den Royal Botanic Garden und dieser war da schon geschlossen (Privatveranstaltung?!).
Also mussten wir mit dem Umweg außen herum Vorlieb nehmen.
In Sydney scheint es auch öfters zu passieren, dass man Locations für private Zwecke mieten kann. Auch gestern war dies bereits der Fall, als wir den Chinese Garden of Friendship besichtigen wollten.

Three Sisters