31244 Schritte in Dubai

Die Nacht im Flugzeug war kurz und nicht besonders erholsam (unsere Sitze wurden umgebucht, daher saß ich auf dem unbeliebten „B“-Platz zwischen zwei anderen Leuten). Schon leicht erschöpft sind wir also um 5:50h Ortszeit in Dubai angekommen. Am Flughafen war noch nicht viel Betrieb und so sind wir bereits vor 7Uhr im Hotel angekommen. Erstaunlicherweise hatten die sogar direkt ein Zimmer für uns – allerdings mit Twinbeds statt dem Queensizebett. War uns egal. Stellte sich dann aber heraus, dass die ganz schön kurz sind. Sogar bei mir baumeln die Zehen schon über der Matratze hervor und groß bin ich wirklich nicht. Naja für die zwei Nächte wirds gehen.

Um möglichst viel zu sehen, habe ich vor der Abreise schon alles durchgeplant, was wir in welcher Abfolge besichtigen. Los ging es mit der nahen Umgebung, den Souks in Deira (Märkte im alten Teil von Dubai).

Anschließend haben wir uns im Heritage House angesehen, wie die Leute hier leben und gelebt haben.

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Traditionelle Kleidung der Männer

Eine Führung gabs nicht, dafür aber das persönliche Gespräch mit den Angestellten. Nun weiß ich endlich, warum die Frauen hier schwarz und die Männer weiß tragen:
– jeder darf sich die Farbe selbst aussuchen (die Frauen werden nicht gezwungen sich so dunkel zu kleiden, aber es ist am undurchsichtigsten und kaschiert daher am besten, was sich darunter befindet)
– schwarz ist am billigsten (die Farbe)
– schwarz ist unempfindlich bei Flecken
– scheinbar wird es in den schwarzen Kleidern nicht mal wärmer, aber die Begründung hierzu fand ich dann doch nicht so überzeugend

Mittags haben wir die Dubai Mall besucht, Fotos bei den Fontänen gemacht und uns den ganzen Nachmittag die Füße platt getreten. Über 30.000 Schritte hat unser Handy gezählt, kein Wunder, dass wir jetzt so erschöpft sind.

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Dubai Fountains am Tag

Wie schon des Öfteren zuvor wurde ich auch hier beim Fotografieren vom Sicherheitspersonal gestört. Teilweise waren die Wege privat, teilweise kein Stativ erlaubt. Je größer die Ausrüstung, desto schwerer hat man es. Daheim wird sich zeigen, ob sich die Ausbeute (ohne Stativ) trotzdem noch ansehen lässt.